Sonntag, 4. Februar 2018

Torch tales - ein altes Schätzchen neu entdeckt - Khaos :-)

Hier auch noch für die Nicht-Facebooker...

 Ich wurde neulich gefragt, was man denn mit Khaos machen könne... Und da ich davon auch noch ein gutes Pfund habe (immer mal wieder aufgekauft von Leuten, die bei Sammelbestellungen zuschlagen und es dann doch nicht brauchen ;-)) kann ich ja dann auch quasi aus dem Vollen schöpfen bei den Figuren - Khaos pur!

Bei der Figur habe ich das Glas gar nicht speziell behandelt - offenbar kommt meine Arbeitsweise bei Figuren (alles angefügte Glas schnell und heiss bereitgemacht und aufgesetzt, nachher vor allem mit Schwerkraft arbeiten...) dem Glas und den Farben entgegen...
 Ich hab ja neulich einen alten Kinderschreibtisch angeboten auf Tutti - wollte aber keiner haben. Also hab ich ihn demontiert und den Schubladenteil zu einem kleinen Rollmöbel umgebaut. Das werden die Schubladengriffe... Ok, die Farben von der Basis hätte ich gern obendrauf gehabt, aber nun ja, manchmal macht das Glas immer noch was es will. Striker halt.



Ein bisschen Fliesstechnik: auf weisser Basisperle ein paar dicke Längsstreifen auflegen, dann erst die Enden kräftig erhitzen und rundherumlaufen lassen (fest werden lassen und vorsichtig in Form rollen auf dem Paddel) danach die Mitte. Laaaange abkühlen lassen, bis die Perle auch unterm Tisch nicht mehr glüht, dann vorsichtig wieder gleichmässig aufwärmen. Dabei entwickeln sich die Farben, während das Temperaturgleichgewicht in der Perle wieder hergestellt wird.

Dasselbe, aber mit rotweisser Basis - Khaos reagiert nicht auf Schwefel/Selen/Kadmium-Farben, folglich bleibt Rot Rot und wird nicht dunkel. Und die Farben von Khaos leuchten noch mehr! Geht nur leider nicht vom Dorn...


Das wärs! Vielleicht folgen noch mehr solche Torch tales (Brennergeschichten) - mal sehen.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Laaange....

... hab ich hier nichts mehr gepostet... Sorry!
Aber nun nutze ich diese Plattform für eine kleine (ok, grössere...) Rückschau auf meinen ersten GROOOSSEN Weihnachtsmarkt. :-D


Tadaa! Ich stelle vor - mein temporäres Zuhause für 22 Tage. Ist ja nicht so dass ich ein Markt-Neuling wäre, schliesslich mache ich seit etwa 10 Jahren Märkte. 2 bis 3 Tage, oder auch mal vier. aber so 22... Also da war mir schon etwas mulmig.


Aber gut - mit frischem Mut dran - frei nach dem Motto "wann wenn nicht jetzt" - man wird ja nicht jünger, gell. Und fitter wohl auch nicht mehr in diesem Leben.
Eine weihnachtliche Dekoration innen und aussen war gewünscht. Also eine Dachkonstruktion gebaut (mein Göttergatte hat alles gegeben!) und unseren alten Schlitten sowie den Chlaus der seit 12 oder mehr Jahren im Deko-Fundus lebt, sowie Bäumchen ausgesägt aus alten Platten vom Meersäulistall (nein, sie riechen nicht mehr...) und leuchtende Päckli aus einem Aktionsverkauf für aufs Dach. Damit war unser Pulver dann allerdings auch nahezu verschossen und im Häuschen drin reichte es dann nur noch für eher spartanische Ausstattung. Innenverkleidung wäre auch noch gewünscht gewesen, aber naja, man muss ja auch noch Luft nach oben haben... Mir gefiel die Holzoptik eigentlich ganz gut und sie passte auch gut zu meiner restlichen Deko.


Das war mein Arbeitsplatz. die Position hat sich gut bewährt, so hatte ich meine Auslage immer gut im Blick auch wenn ich gerade am Brenner sass. Ich habe mich darauf eingestellt, die Präsenzzeit weitgehend allein zu bestreiten, und da ich trotzdem nicht nur da sitzen und Däumchen drehen wollte, hab ich mir (Premiere!) Boro zugelegt, um daraus Eiszapfen, Flügelchen und sowas zu machen. Der Vorteil von Boro ist ja, dass man es dann weglegen kann wenn Kunden kommen und nachher weitermachen. Das ging auch prima auf! Allerdings - wenn ich 22 Tage lang nur Eiszapfen gedreht und Flügelchen gemacht hätte wärs erstens doch recht langweilig geworden und zweitens hätte ich die gesamte Hütte eineisen können mit so vielen Zapfen... Also hab ich das Sortiment auf Tropfen mit Frittenimplosionen und Boro-Pandörchen ausgeweitet. Zunächst nur in Klar und Weiss, aber dann hat Manja freundlicherweise mein Farbsortiment erweitert - danke!
Boro am alten Bobcat mit 5lt-Konzi ist dann aber doch eine gewisse Herausforderung - vor allem bei den Tropfenimplosionen... Darum gabs dann davon auch nur 6 Stück. Ausserdem hat der alte Devilbiss nach 10 Tagen den Geist aufgegeben. Allerdings hatte er auch schon 35000 Stunden und etliche Reisen auf dem Buckel so dass ich denke dass es nicht primär am Ambiente lag. Der zweite Konzi - einer 5lt-Nidek den ich von einer Freundin leihen durfte hat bestens durchgehalten.


Wie immer hatte ich alles dabei was einigermassen vorzeigbar ist - ausser lose Perlen. Meine Idee war, dass Kunden auf Weihnachtsmärkten eher fertige Artikel suchen, und weniger Perlen, die sie dann selber noch weiterverarbeiten. Das stimmt - zum Teil. Manche meiner Ideen kamen sehr gut an (die Kugeli mit den Löwenzahnsämli waren als erstes ausverkauft, und mit etwas Anlaufzeit wurden auch die Überraschungsnüsse gerne gekauft, und Engeli, Ringtops und Ohrstecker gehen sowieso immer) andere kann ich mir nächstes Jahr wohl sparen (meine liebevoll gegossenen und mit Glasblume dekorierten Weckgläslikerzli - da war der allgemeine Tenor "chönnt mer au sälber mache" - naja bis aufs Glasdekoblüemli geb ich Euch recht).

Was wirklich gut aufgegangen ist - mein Verpflegungskonzept. Ich hatte im November etliche Eintopfgerichte vorgekocht und portionenweise eingefroren. Davon hab ich mir an den meisten Tagen eine Portion gewärmt und in einem Thermo-Essgeschirr mitgenommen. Das hält gut warm, ebenso wie ein kleiner Wasserkocher für Tee, Quick Soup oder MyMuesli N'Oats. (die sind hammer - mit kochendem Wasser aufgegossen, einen Gutsch Kaffeerahm dazu und 5 min stehen lassen - perfekt!)

Auch die Heizung (eine Gasheizung, gemietet von einem lokalen Anbieter) war absolut ausreichend - wenn auch meistens eher einseitig. Zeitweise hatte ich den Eindruck, ein Drehteller wär gut gewesen, damit ich von allen Seiten knusprig werde, aber mir wird ja schnell schwindlig, darum hab ichs gelassen. Für die Füsse am Brennerplatz hatte ich einen Teelicht-Ofen gebaut; das ist super ich sags Euch! Gibt gerade genug warm dass die Füsse (die mit Wollsocken und warmen Schuhen ja ohnehin gut eingepackt sind) nicht kalt werden. 6-7 Teelichter pro Tag plus etwa 25kg Gas (2 11kg-Flaschen und 2 angefangene 5kg-Flaschen wurden leer in 22 Tagen) haben dafür gesorgt, dass nicht nur das Klima weiter aufheizt, sondern auch dass ich nicht krank werde. Jeder ist sich selbst der Nächste in solchen Situationen...

Was ich vorher absolut nicht abschätzen konnte - ob mir der Kontakt mit ALLEN Kunden (nicht nur den netten, interessierten kauffreudigen ;-)) nicht bald mal verleidet. Aber - überraschenderweise hatte ich kaum doofe Kunden. Woran das liegt kann ich nicht sagen. Vielleicht sind die Schweizer wirklich höflicher als Kunden in Deutschland - die haarsträubendsten Marktgeschichten stammen von meinen deutschen Perlenfreundinnen - oder dann kann ichs einfach besser aushalten/ausblenden/wegstecken. Es gab einige wenige Situationen wo ich entweder sprachlos war (wüsstet ihr eine Antwort auf die Frage, ob ich in Zürich eine Manufraktur (F-R-aktur!!!) hätte die meine Arbeiten herstellt? Eben...) oder ganz leicht genervt. Einem Paar in teuren Kaschmirmäntelchen und Gucci-Täschchen hab ich auf den empörten Ausruf dass 130 Franken für eine Halskette wohl "gschpunne" (verrückt) sei gesagt dass es Schweizer Handarbeit sei, und nicht in Indien von unterbezahlten Jugendlichen hergestellt... (Die Kette war eine mit schwarzen geblasenen Hohlperlen, echter Lava und Silber und sie kostete 190 Franken, im Fall. Die Dame konnte auch noch nicht lesen ...)
Aber sonst hatte ich wirklich zum ganz ganz grossen Teil freundliche, interessierte nette Kunden. Egal ob sie gekauft hatten oder nicht. Und ich habe viele Komplimente bekommen und oft gehört dass es toll sei dass auch Kunsthandwerker auf dem Weihnachtsmarkt wären. Und der Heimvorteil war auch nicht schlecht - ich hab wohl selten so viele Freunde und Bekannte wiedermal gesehen wie in der Zeit - so cool! Ich danke auch hier allen, die mich besucht haben!)

Last but not least - das ewige Thema - Glühwein.... Ja klar, die Weihnachtsmärkte leben primar vom Glühwein und von den Verpflegungsständen. Bis auf die Abende wo es Katzen hagelte, waren die Glühweinstände auch pickepackevoll belagert. Aber - das ist nur ein Teil der Geschichte. Die Glühweinkunden laufen auch gern durch die Gassen und gucken, und manche guckten mehrfach, und kamen dann auch wieder - und kauften sogar. Und - nicht zu verachten!!!! Wenn mich Freunde besuchten gabs für mich auch immer einen Glühwein - oder swei, odr rei... *kicher* - ich mag das Zeug halt auch. Vom Vaporetto vom Dampfkafi-Stand sag ich nichts. Gar nichts.

Fazit: ich mache gern Markt, finanziell ist es für mich gut aufgegangen und ich werde mich nächstes Jahr wieder bewerben - und hoffentlich auch wieder dabei sein. :-)

Samstag, 31. Dezember 2016

Saucisson de courage oder Früchte des Mutes...

Es scheint zur Tradition zu werden dass ich mein Blogjahr entweder mit Mutperlen beginne oder beende....


Das ist meine letzte Sendung Mutperlen fürs Jahr 2016 - sie wird sich nachher auf den Weg nach Au machen. Aber warum hat mein Blogpost einen so seltsamen Titel?



Oder anders gefragt was haben Wurst und Früchte gemeinsam?

Für die Nicht-Perlenmacher die meinen Blog lesen (gibt es die überhaupt?) - es sind beides Perlen in Form eines Lebensmittels, die Kindern mit einer Krebserkrankung an Spitälern in der Schweiz abgegeben werden. Sie symbolisieren die Notwendigkeit, für eine Untersuchung und/oder einen Eingriff nüchtern zu bleiben.

Für die Perlenmacher (speziell die, die selber auch Mutperlen zum Projekt beisteuern) habe ich einen Tipp. Schaut Euch mal die Form der Orangen und der Wurststücke an - es ist dieselbe....

Mach eine runde Perle, lass sie fest werden, heize einen Punkt einer Seite an und drücke da die Rundung flach - voilà - eine Schnittfläche... Für die Orange habe ich dann einen grossen weissen Punkt gesetzt, flachgedrückt, einen Kreis von sieben oder acht orangen kleinen Punkten gesetzt und die schnell eingeschmolzen. Dadurch wandern sie zur Mitte und bilden die Schnitze. Wieder flachdrücken, evtl. mit dem Messerchen etwas strukturieren und aussenrum die Haut ein bisschen pieksen um die Orangenhaut anzudeuten. Fertig ist die aufgeschnittene Orange (oder das Orangenbonbon, je nachdem.)

Für die Wurst erhitze ich die Schnittfläche und tunke sie ein- bis zweimal in die Morgentau-Fritten von Vetromagic, schmelze es komplett ein und setze mit dunkelrotbraun ein paar kleine Punkte.
Die Rundung erhitze ich ebenfalls und kerbe sie mit dem Messer sternförmig ein - schaut Euch mal einen Zipfel einer Lyonderwurst an, das sieht genau so aus... Ok, an der Farbe arbeite ich noch... Das war das Dunkelrosa 256 von Effetre. Ansatzweise gut, aber mit Stellen die etwas zu bläulich angelaufen sind.

Das Gleiche gilt übrigens für Käse und Melonenschnitze... Aber das erkläre ich jetzt nicht mehr so ausführlich, sonst endet dieser Blogpost ja nie mehr. :-D

Nun wünsche ich all meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr - bleibt gesund, fröhlich, zuversichtlich, mutig, fleissig, offen, positiv - es gibt so viel Schönes, man muss es nur sehen.

Mittwoch, 16. November 2016

Lang lang ist's her....

... seit ich mal was gebloggt habe... Die Anziehungskraft von Facebook ist schon übermächtig... Aber ok, so waaaahnsinnig aktiv in Sachen Perlen war ich ja auch nicht. Viel Standard-Zeug, was halt leider Gottes immer wieder ähnlich aussieht - und WENN ich dann schon mal eine einigermassen neue Idee habe, dann möchte ich die auch nicht gleich zum Abschuss freigeben, sondern mich erst mal selbst dran erfreuen - wie sagte doch eine Perlenfreundin von mir? "zum Perlen-Halali blasen...."
Manches war auch gleichsofort wieder weg - obwohl ich jetzt nicht unbedingt ein Rekord-Jahr hatte - aber wirklich schlecht wars auch nicht. Es lag glaub ich am Wetter, so viele verregnete Markttage wie dieses Jahr hatte ich glaube ich in 10 Jahren nicht...

Aber nun gibts Bilder:


Vor eine ganzen Weile (ich glaube es ist schon fast ein Jahr her?) war ich ja bei Meike Nagel zu einem Privat-Freundinnen-Kurs; sie hat mir gezeigt, wie sie Hohlperlen macht. Daraufhin habe ich mich auch dran versucht, und da das mit dem zweiten Loch oft nur mässig klappte, entstand daraus eine ganze Kollektion Weihnachtskugeln; gefüllt, leer, glitzrig...
Ausserdem Wunsch/Traumkugeln - gefüllt nach Wunsch oder zum Träumen (zum Beispiel vom Privatstrand :-) Die waren auch ein rechter Renner, obwohl sie nicht ganz billig sind, weil ich ja auch die Silber-Aufhängung komplett selber mache.


Aber - die Idee von leichten geblasenen Hohlperlen für grossen Schmuck ging mir schon nie ganz aus dem Kopf - also hab ich mich diese Woche drangesetzt und geübt. Tja und was soll ich sagen - es klappt :-) erst welche mit klarem Glas als Basis, weil es einfacher ist wenn man die Blase im Inneren sieht, nun geht aber auch schwarz - und morgen versuch ich mal opake :-D

Die Frage ist nur - WAS mache ich nachher mit all den Hohlperlen.... Schmuck für mich - ok. Nicht dass ich noch keinen hätte.... Aber - gefädelte Ketten verkaufe ich kaum... Keine Ahnung wieso. Na ja, ich kanns mit den geblasenen ja mal versuchen. Immerhin geben die weniger Aufwand, und werden somit auch nicht so teuer. We will see. FALLS jemand welche kaufen will bei mir... gerne :-D

Freitag, 22. April 2016

FlameOff Uttoxeter 2016

 Übers letzte Wochenende war ich ja mit Vera Röder am FlameOff in England, welches alljährlich von Tuffnell Glass organisiert wird - hier ein paar Eindrücke :-)


Der Event findet in der Halle des Uttoxeter Racecourt statt - eine Pferderennbahn inmitten von England - in etwa im Zentrum des Dreiecks Birmingham-Nottingham-Stoke on Trent gelegen.
Die beiden Bilder oben zeigen die Kurstische - 3x12 Arbeitsplätze, plus Lehrerplätze... Beeindruckend!





Die Lehrer dieses Jahr waren Gay Massender, Rashan O. Jones und natürlich Vera Röder :-) Gay zeigte ihre verspielten, fröhlichen Designs, Rashan arbeitete mit Boro und Vera zeigte ihre Sandstrahltechniken. Sonst war der Freitag weitgehend geprägt von Einrichten und Aufbauen - zum Beispiel des Demo-Saals.


Der Demoplatz stand etwas erhöht auf einem Podest - in einem Festsaal mit rund 120 Sitzplätzen... Soll mal einer sagen er wär nervös in Wertheim - also wir sind da echt gnädig! Gefilmt wird das Ganze von zwei Kameras - die Grosse filmt von schräg vorne und überträgt auf den grossen Bildschirm, plus vier Kleinere, die verteilt an den Seiten des Saals hängen. Die Kleinere geht auf einen Beamer, und filmt von schräg hinten. Beste Sicht also für alle.



Was wär ein Beadmaking Event ohne Glas - das sind einige Kilo! Und da wird nicht etwa stängelchenweise gekauft, neein - alles mindestens 1/2 Pfund. :-D

Am Samstag ging es dann weiter mit der eigentlichen Verkaufsausstellung. Die Kurstische waren aber weiterhin in Betrieb - Besucher durften sich da hinsetzen und selber probieren - unter Aufsicht des Tuffnell-Staffs. Kein Wunder wurden da rund 15 grosse Sauerstoff-Flaschen verbraten! Ok ob am Ende alle leer waren weiss ich nicht, aber - so viele standen vor der Tür. Im Saal oben gab es dann Demos der Kursleiter; pro Tag eine, plus eine Fragestunde. (Vera kann Euch dazu einige Geschichten erzählen :-D) Ich war mehrheitlich an unserem Stand.




Das war meine Auslage - sehr minimalistisch, aber trotzdem wirkungsvoll - und meine Perlen und vor allem die Tops kamen auch recht gut an. Allerdings waren wir verglichen mit den anderen Perlern relativ teuer. Nun ja - das konnte man vorher nicht wissen. Trotzdem haben wir beide recht gut verkauft. Viel mehr andere Perlenmacher waren da auch nicht... Gay Messender hatte den Tisch neben uns, dann Rashan, und nachher waren in unserer Ecke noch Caroline Dewison mit zauberhaften Keramikperlen, zwei kleine Zubehörhändler und der Stand des britischen Perlenvereins.


Gays Perlen waren sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt! Trotzdem passte ihre gesamte Auslage in eine Obstkiste - perfekt! Von ihren Perlen durften zwei mit mir heimreisen - eine Kaffeetasse und eine "Lady what lunch" - ich liebe sie!



Das war unser Tisch - und Veras Schönheiten!
Die grauen Teile sind umgedrehte Schaumstoff-Einlagen von Feldherr-Taschen - perfekt fürs Reisen mit Perlen! Hab mir auch ein paar davon gegönnt... 
Wer weiss wo es mich und meine Perlen noch hin verschlägt!


Mein absoluter Favorit - wenn es nicht Teresas (Partnerin von Martin Tuffnell) Toolbox gewesen wäre... Ich glaub ich hätt sie geklaut :-) Aber Vera hat sie schon gefunden im Internet :-D


Überhaupt sprechen die Briten eine erstaunlich deutliche Sprache... Würd mich ja wundern wie die Reaktion wäre, wenn wir das in Wertheim versuchen würden... :-D


Und das hier ist mein Beutebild - viel mehr hätte auch nicht ins Fluggepäck gepasst!

Fazit: Es war ein sehr vergnügliches Wochenende, und das Flame-Off ist mindestens einmal eine Reise wert, auch wenn der Event - zumindest dieses Jahr - nicht ganz so reichhaltig ist wie das Symposium in Wertheim.

Pluspunkte:
Man kann Kurse buchen, und die Besucher können ausprobieren.
Sehr komfortable Demo-Location
Landschaftlich sehr schön gelegen! (Fürs Rundherum-Programm)

Minus:
Anreise recht kompliziert (Flug, Bus, Zug) Ohne Auto für individuelle Besucher nicht so gut zu erreichen (wir wurden gefahren vom Hotel zum Event und zurück; es gibt allerdings auch Hotels in Uttoxeter)
Weniger Künstlervielfalt als in Wertheim (9 Künstler, plus eine oder zwei die Perlen und Zubehör verkauften)
Weniger Händlervielfalt als in Wertheim (Tuffnell, Totallybeads plus 3 kleinere Anbieter)

Freitag, 1. April 2016

Silber und Gold


An dieser Technik feile ich schon eine ganze Weile - eigentlich seit Bea Störz und ich zusammen die Blingtops gemacht haben... Es sind Tops mit Silber Overlay Paste - wobei es hier eigentlich kein Overlay ist sondern ein underlay... :-)


Manchmal werden sie jetzt schon fast perfekt. Na ja - für meine Ansprüche halt.
Aber manchmal sind die Resultate farblich gelinde gesagt überraschend....


Wenn auch bei diesem Motiv eigentlich nicht unpassend! Auch wenn ich eher Margerite im Sinn hatte... Tops in einer ähnlichen Optik gibt es auch mit Sandstrahltechnik, von Isabella della Rowere. Das hatte ich eigentlich auch im Sinn - ich besitze zwei solche Tops von Jacky Teuchert Rimkus und halte sie in Ehren. Vielleicht kommt es mal noch dazu - vorerst freue ich mich aber, dass Isabella diese Technik so perfektioniert. Und bleibe weiter an meinen Over(under)lay-Tops dran. Es gibt noch viele Ideen die auf Umsetzung warten!

Achja, und einen Tool-Tipp hab ich auch noch. :-) 



Ich habe mir bei Audrey Otterbeins Metallbauer eine Platte machen lassen mit deren Hilfe ich die Unterseite der Tops perfekt flach formen kann und trotzdem etwas mehr Halt habe als wenn ich die Glasmasse nur auf der Schraube balanciere - das 10er Scheibchen (kriegt man ebenfalls bei ihr) passt genau in die Vertiefung. Einfach durchfädeln, Weiches Glas auf die Platte sinken lassen, evtl. mit dem Oberteil einer Linsenpresse formen, rausstossen fertig. Geht ratzfatz und erleichtert die Arbeit ungemein.
Die Platte hat je eine Arbeitsposition für dünne Ringtopdorne (3mm) und 10er Scheiben, dünne/dicke (6mm) Ringtopdorne und 16er Scheiben sowie ein Loch in der Mitte für 3mm-Dorne. (oder für die Befestigung; darum sind diese Löcher angesenkt. Die Platte wird am Tisch oder auf einem Holzblock angeschraubt, je nach bevorzugter Arbeitsposition)

Wenn man die Platte wendet und so befestigt hat man dieselben Positionen um ohne Scheibe zu arbeiten. Die Breite der Platte ist dieselbe wie bei Audreys Pressen - somit hat man gleich noch eine Orientierungshilfe für das Formen der Tops. 

Designed by me :-D 

Da bin ich auch ziemlich stolz drauf!

Eine begrenzte Anzahl dieser Platten gibt es bei mir oder Audrey zu kaufen. Einfach Kontakt aufnehmen mit uns :-D Wenn das Interesse gross ist, können sie auch nachproduziert werden.

Mittwoch, 23. März 2016

Angerichtet


Bei allerbestem Wetter ist die Swiss Gang letzten Freitag losgefahren nach Augsburg - zum Fischkurs mit Claudia Trimbur-Pagel.


 Leckere Häppchen lagen da bereit für uns!


Danke Claudia - ein ganz toller Kurs der wieder viele neue Inspirationen bereithielt! Und ein ebenso herzliches Danke geht an Karina; es ist einfach immer gemütlich bei Dir am Kastanienweg :-)